Moringa Moringa

Der Moringa-Baum (Pflanze) - Infos & kaufen

Moringa Baum Pflanze

Der Moringa-Baum ist ein schnellwüchsiges und dekoratives Gewächs. Nichts spricht dagegen, sich ein Exemplar im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon heranzuziehen. Wer Platz genug für zunehmend größere Töpfe hat, für den eignet sich der schnellwüchsige Moringa als Zimmerpflanze.

Moringa-Bäumchen machen nicht viel Mühe und sind recht robust. Sie gelten in ihren ursprünglichen Herkunftsländern als „Wunderbaum“ oder gar „Baum des Lebens“. Diese Bezeichnung hat der Moringa-Baum nicht nur seiner Genügsamkeit und Zähigkeit zu verdanken, mit der er selbst Hitze und Trockenzeiten übersteht. Sie ist vielmehr der vielseitigen Wirkung bioaktiver Inhaltsstoffe in allen Teilen der Pflanze geschuldet.

Sehr bald können die Besitzer eines kleinen Moringa-Baumes bereits frische Blätter ernten, um daraus beispielsweise Aufgüsse oder Tee herzustellen, eine frische Zutat zu einem Salat oder zum Würzen zu erhalten. Doch wo gibt es einen „fertigen“ Moringa-Baum zu kaufen? Wo sind Pflanzen oder Samen zu bekommen und wie gelingt gar das Kultivieren des eigenen kleinen Meerrettich oder „Lebens“-Baumes?

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Wo kann man einen Moringa-Baum als Pflanze kaufen?

Viele Online-Anbieter, aber auch spezialisierte Gärtnereien verkaufen kleine Moringa-Bäumchen oder -pflanzen. Die Kosten richten sich nach Größe und Alter der Pflanze: Wer einen stattlichen kleinen Moringa-Baum kaufen möchte, muss mit etwa 50 Euro plus Versandkosten rechnen. Kleinere Moringa-Pflanzen zu kaufen ist günstiger.

Ist der Moringa Baum winterhart?

Die Moringa-Pflanze ist recht zäh, aber keinesfalls winterhart .Frost mag sie nicht. Schon Temperaturen unter 10 Grad Celsius gefährden sie. Ein Moringa-Bäumchen eignet sich ideal für einen Wintergarten oder ein Gewächshaus. Auf einem ungeschützten Balkon oder im Garten überlebt er den Winter definitiv nicht und sollte daher für die kältere Jahreszeit sicher in geschlossenen Räumen untergebracht werden.

Moringa Baum richtig pflanzen - So geht´s

Erst wenn die Temperaturen über 10 Grad Celsius bleiben, darf ein „Wunderbäumchen“ frei auf der Terrasse oder im Garten stehen. Die Pflanze liebt sehr sonnige, helle und trockene Standorte. Sie freut sich über regelmäßiges Gießen – allerdings nicht über Staunässe! Dann können die Wurzeln faulen und die Bäumchen sterben ab. Bei Topfpflanzen lässt sich die Wasserzufuhr gut steuern, in Freilandkulturen sitzen die Bäumchen oft auf angehäufelten kleinen Wällen oder Hügeln.

Vorsicht und Zartgefühl sind beim Umtopfen gefragt: Die Pflanze kann eingehen, wenn größere Wurzeln verletzt oder abgerissen werden. Am besten wandert der gesamte Wurzelballen mit Erde in den neuen, größeren Topf. Zwischen zwei Pflanzen sollte ein Abstand von etwa einem Meter bestehen. In unseren Breiten gilt schlicht: Ein Moringa-Baum, ein Topf.

Ab einer Höhe von 60 Zentimetern wird die Spitze der Pflanze um etwa eine Handbreit gekappt. Das Resultat ist die Ausbildung von Seitentrieben, die wiederum beschnitten werden, sobald sie etwa 20 Zentimeter Länge erreicht haben. Rückschnitte fördern die Bildung neuer Zweige und ein Wachstum der Pflanze in die Breite. Ist die gewünschte Form erreicht, ist an sich kein weiteres Beschneiden mehr nötig, außer, um den Baum auf „Balkongröße“ zu halten.

In Kulturen werden die Moringa-Bäume regelmäßig auf etwa einen Meter Höhe zurückgestutzt. Natürlicherweise erreichen „Moringas“ bis zu 15 Meter Höhe und ihr Stamm kann bis zu 30 Zentimeter stark werden. Daher macht das Beschneiden durchaus Sinn.

Die Pflege: Was der Moringa Baum alles benötigt

Nochmals kurz zusammengefasst: Moringa-Bäumchen lieben Sonne, Licht und Temperaturen mindestens über 10 Grad Celsius. Zwischen 25 und 35 Grad Celsius ist ihr Temperaturoptimum, doch auch größere Hitze übersteht die Pflanze. Im Gegenzug ist sie nicht nur nicht winterhart, sie würde bereits in einem kühleren Frühling oder Herbst Schaden davontragen.

Als Kultur- oder Topfpflanzen mögen sie eine tägliche Wasserzufuhr, aber Staunässe bekommt ihnen gar nicht.

Neutrale bis saure Böden, gut durchlüftet, sandig oder lehmig, werden bevorzugt. Optimal ist ein Sandanteil von etwa 30%. Kakteenerde eignet sich gut.

Der Moringa-Baum ist denkbar anspruchslos, was seine Umgebung betrifft. So sammelt er beispielsweise Stickstoff aus der Luft. Damit die Teile des Moringa-Baumes beim Verzehr ihre volle Wirkung entfalten, brauchen sie dennoch die Chance, wichtige Substanzen über Erde, Wasser und Sonne aufnehmen zu können.

Wer Moringa-Bäumchen düngen möchte, ist beispielsweise mit einem Eimer Kompost aus einem Pferdestall gut bedient. Reines Ammoniumsulfat ist natürlich leichter zu beschaffen und „duftet“ nicht. Die Pflanze dankt auch die Gabe von etwas Mineraldünger. Die Bäumchen blühen bereits im ersten Jahr und können bis zu fünf Meter hoch wachsen. Fressfeinde hat die Moringa-Pflanze in Europa nicht. In den Tropen oder Subtropen sind die Blätter allerdings eine Lieblingsspeise pflanzenfressender Reptilien.

Die meisten krabbelnden Schädlinge mögen die Inhaltsstoffe der Pflanzen nicht und bleiben fern. Nur selten werden Spinn- oder Raubmilben zum Problem. Gegen sie hilft beispielsweise organischer Schwefel.

Kann man auch die Samen kaufen?

Bei Zimmertemperatur ist es ganzjährig möglich, Samen zu bestellen und zum Keimen zu bringen. Die Samen sind leicht über Online-Anbieter zu bekommen.

Wichtig, damit das Auskeimen gelingt: Die Samen sollten zuvor bis zu 48 Stunden lang im Wasser liegen. Anschließend kommen sie etwa einen Zentimeter tief in einen Topf mit feuchter, aber nicht klebriger Erde. Bei Temperaturen um die 25 Grad und viel Licht benötigen die Samen zwischen drei und 14 Tagen, bis sich die ersten Keime zeigen. Beim Kauf ist es wichtig, nach dem Alter der Samen zu fragen: Sie sollten aus dem aktuellen Jahr stammen, erst dann ist mit einer Keimquote von um die 80% zu rechnen. Überalterte Samen keimen gar nicht.

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Der Moringa Baum und seine Wirkungen

In Asien oder Afrika liefert der Moringa-Baum Vitalstoffe, die in der alltäglichen Ernährung oft fehlen, und hilft hier, Lücken zu schließen. Als Bestandteil der traditionellen Medizin sind Früchte und Blätter des Moringa-Baumes stets preiswert verfügbar, vor allem in Regionen, in denen kein Arzt und keine teuren Medikamente sich in Reichweite befinden. Die Bezeichnung „Lebensbaum“ oder gar „Wunderbaum“ kommt nicht von ungefähr.

Zubereitungen aus Knospen, Samen oder Wurzeln sind in den ursprünglichen Herkunftsländern des Moringa-Baumes als vielseitige Haus- und Heilmittel bekannt und fehlen in keiner Küche.

Die Blätter, Früchte und Blüten des Moringa-Baumes lassen sich vielfältig nutzen: Für Tees, als Gemüse, als Salate oder zum Würzen tragen sie zu einer gesunden und vielseitigen Ernährung bei.

Eine ganze Reihe von Studien geht der Heilwirkung der verschiedenen Pflanzenzteile im Detail auf den Grund.

Auch in Europa liegen bereits Erfahrungswerte vor: Moringa-Produkte

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